Sakrileg (von Dan Brown)

Spannender geht’s nicht!

Die Bibel zu lesen, ist langweilig? Dasselbe gilt für Texte über Kirchen- und Kunstgeschichte? Mag sein. Doch der Besteller “Sakrileg“, dessen amerikanischer Titel “The Da Vinci Code” lautet, versieht das Ganze mit spannenden Verschwörungstheorien, einer prickelnden Liebesgeschichte und einer atemberaubenden Thriller-Handlung: Nach den Ereignissen von “Illuminati” gerät der Symbologe Robert Langdon auf ein Neues in eine Schnitzeljagd: Der Chefkurator des Louvre ist Opfer eines Gewaltverbrechens geworden. Doch kurz vor seinem Tod hat er eine mysteriöse Nachricht hinterlassen, die Robert Langdon ins Spiel bringt. Und so versucht der Experte, mit Sophie Neveu, einer Kryptologin, das Rätsel zu lösen.

Was dann folgt, ist typisch Dan Brown: Paris wird zum Schauplatz unsagbarer Ereignisse, in die die Kirche und eine dunkle Bruderschaft verwickelt sind. Und genau das sorgte schnell für weltweite Diskussionen: Vor allem die römisch-katholische Kirche, aber auch weitere christliche Glaubensgemeinschaften wehrten sich gegen die im Buch publizierten Verschwörungstheorien und riefen zum Boykott auf. Ihre Begründung: “Sakrileg” sei anti-christlich und voller Fehler bezüglich Jesus.

Doch das tat dem Erfolg des Werkes keinen Abbruch. Im Gegenteil. Das Skandalbuch wurde mit einer Gesamtauflage von über 60 Millionen Exemplaren zu einem der erfolgreichsten Bücher aller Zeiten. Völlig zu Recht: Dan Brown gelang mit dieser Veröffentlichung ein Meilenstein der Unterhaltungsliteratur: Über 600 Seiten voller Geheimnisse, Mythen und gewagter Thesen.

Also seien Sie gewappnet, und sagen Sie vor dem Lesen des Schmökers alle Termine ab. Denn wenn Sie einmal mit “Sakrileg” begonnen haben, können Sie das Buch nicht mehr aus der Hand legen – ein echter Pageturner mit Suchtgefahr!

Hinterlasse eine Antwort

*